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Kosmetisch-korrigierende Eingriffe im Gesicht sind häufig
gefragte und durchgeführte Operationen auf dem Gebiet der plastisch-ästhetischen
Chirurgie. Hierunter fallen vor allem Korrekturen der äußeren
Nase, Ober- und Unterlidplastiken, Korrekturen von Fehlstellungen
der Ohren sowie die Therapie der Haut und Unterhaut des Gesichts-
und Halsbereiches. Auf Grund des exponierten Charakters des Gesichts
fallen hier (angeborene oder unfallbedingte) Formveränderungen
(z.B. ein Nasenhöcker oder abstehende Ohren) zuerst auf und
können zum störenden Makel werden.
Die Palette der psychischen Beeinträchtigungen
durch die Formveränderung
reicht von der ständigen Unzufriedenheit beim morgendlichen
Blick in den Spiegel bis zu schweren psychischen Reaktionen - auch
bedingt durch Reaktionen der Umwelt - und führt letztendlich
zu der Entscheidung zur operativen Korrektur des Makels.
Moderne Operationstechniken sowie fundierte, fachliche
Kenntnisse von den komplexen Besonderheiten des Gesichtsbereiches
und zusätzlicher funktioneller Komponenten (z.B. der Nasenatmung
bei Korrekturen der Nase) ermöglichen eine
Vielzahl plastisch-ästhetischer Korrekturen im Kopf-Hals-Bereich.
Beratung und Untersuchung
Erster Schritt ist hierbei ist die Beschreibung und Eingrenzung
der störenden Formveränderung durch den Patienten. Computergestützte
Bildanalyseprogramme erleichtern
dann die Beschreibung der störenden Formveränderung und
können nach eingehender fachlicher Untersuchung und Erörterung
der chirurgischen Möglichkeiten durch sog. Bildmorphing beitragen,
einen gemeinsamen Konsens zur Behebung des kosmetischen Problems
zu finden.
Ausschlaggebend für ein den Patienten zufriedenstellendes
kosmetisches Korrekturergebnis ist die individuelle Anpassung.
D.h. dass durch
die Korrektur zwar störende Elemente korrigiert werden, jedoch
die persönlichkeitsgebende Individualität der Ohren nicht
zu sehr verändert wird.
Korrekturen der Ohren (Otoplastiken)
Am häufigsten stellt sich der Wunsch nach operativer Korrektur
der Ohrmuschel bei abstehenden Ohren. Korrekturen auch seltener
vorkommender Fehlformen der Ohrmuschel, wie Einrollungen (Tassenohr),
verkleinerte Ohrmuscheln, Teildefekte der Ohrmuschel nach Verlust,
bis hin zum Totalersatz einer ganzen Ohrmuschel sind derzeit technisch
möglich. Voraussetzung ist jedoch eine lange chirurgische
Erfahrung auf diesem Gebiet mit dem Einsatz neuer mikrochirurgischer
und plastischer
Techniken.
Abstehendes Ohr, Übergröße der Ohrmuschel
Wird als häufigste Formveränderung der Ohrmuschel in verschiedenen
Ausprägungsgraden, ein- oder beidseitig, beschrieben. Ausschlaggebend für
eine vor allem dauerhafte Anlegung der Ohrmuschel, unter Vermeidung kosmetisch
unschöner Ecken und Kanten des Ohrmuschelknorpels, ist neben der vorsichtigen
Verkleinerung und Neumodellierung die dauerhafte mikrochirurgische Fixierung
der korrigierten Ohrmuschel. Mikrochirurgische Nahttechniken erlauben bei der
Ohrmuschelverkleinerung eine behutsame Entfernung und Neumodellierung der überflüssigen
Haut- und Knorpelareale.
Operationstechniken
Von mittlerweile über 100 Techniken favorisieren wir 2 international
anerkannte OP -Verfahren: reine Naht -Technik oder Naht-Schnitt-Technik,
wobei behutsam der Knorpel neu modelliert wird. Sichtbare Narben
von außen werden hierbei nicht erfolgen.
Die Entscheidung kann nur in einem persönlichen Gespräch
individuell getroffen werden, je nach Knorpeldeformität und
Beschaffenheit der Ohrmuschel.
In einem persönlichen Gespräch wird Ihnen die individuell
angepasste OP Technik vorgestellt.
Der Eingriff wird in der Regel in örtlicher Betäubung
durchgeführt. (Dauer ca 1,5 Stunden). Danach können Sie
nach Hause entlassen werden, also ein ambulanter Eingriff.
Ein Verband ist in der Regel 1 Woche erforderlich, danach nur noch
nachts. Die Nachbehandlung erfolgt ärztlich in der Regel 3
mal in der Woche bis zum 10. Tag.
Kosten:
ca. 2500 EUR

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