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Störende Narben, so genannte "problematische Narben",
können als Ergebnis eines chirurgischen Eingriffs, aber auch
nach Unfällen (häufig Verbrennungen) oder Erkrankungen
(z. B. Infektionen der Haut oder ihrer Anhangsgebilde) entstehen.
Die Ursachen sind vielfältig und im Einzelfall zu klären.
Die Behandlung einer störenden Narbe ist komplex und bei
jedem Patienten anders.
Es gibt konservative Möglichkeiten, wie die
- Behandlung mit Corticosteroiden (z. B. Hydrocortison,
Betamethason)
- Kryochirurgie ("Kältechirurgie"),
bei der flüssiger Stickstoff auf die Narbe
aufgesprüht wird
- Anwendung von Silikongel als Folie oder Fluid
- Laser- Behandlung (siehe auch Fraktionale
Lasertherapie).
An chirurgischen Verfahren stehen das Ausschneiden
der Narbe mit primärem Wundverschluss oder wenn nötig
Lappenplastik zur Defektdeckung zur Verfügung.
Eventuell muss als vorbereitender Schritt ein Gewebeexpander eingesetzt
werden,
um genügend Haut für die Defektdeckung zu gewinnen.
In vielen Fällen müssen mehrere Verfahren kombiniert
werden, z. B. Narbenausschneidung und Silikongel oder Kryochirurgie,
Corticoide und Silikongel.
Die Behandlung erfordert mitunter viel
Geduld und auch Zeit! Sie kann mehrere Monate dauern, wenn sie
zum Erfolg führen
soll.
Informieren Sie sich unverbindlich und rufen
Sie uns an unter
unserer kostenlosen
Rufnummer: 0800/ 22 66 555. Auch finden SIe weitere Informationen
zur Narbenbehandlung
auf den Internet-Webseiten
von www.narben-portal.de !
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